im E-business

Die Beziehung Kunde-Anbieter besteht aus virtuellen und realen Anteilen, wie unten in der Abbildung dargestellt.

Im virtuellen Teil sagt der Anbieter via Internet zunächst etwas über sein Unternehmen, seine Produkte und Kontaktmöglichkeiten aus. Mithilfe offeriert dann der Anbieter ein ausgewähltes Produkt speziellen Zielgruppen. Dabei bestimmt beispielsweise die Konstruktion des Kunden die Produkteigenschaften, während der Einkauf danach die Konditionen festlegt und die Anfrage formuliert.

Nun folgt der Übergang auf den realen Teil des Geschäftes. Der Anbieter sendet sein Angebot mit Preis und Lieferzeit, der Einkauf des Kunden wählt aus und bestellt. Die Lieferung des Produkts erfolgt in vereinbarter Weise. Mit der Anweisung des Kaufpreises ist das Geschäft abgeschlossen.

 

und die Datenbank

Die Komplexität technischer Produkte erfordert die Aufbereitung, Speicherung und Handhabung großer Datenbestände in einer Datenbank.

Es beginnt mit dem "login" des Kunden. Adresse, Tätigkeit, Sprache und besondere Wünsche sind zu erfassen und festzuhalten. Die Konstruktion des Kunden bearbeitet mehrere ähnliche "Projekte", die zusammengefaßt, in einem "Warenkorb" abgelegt werden, um dann für eine Anfrage verfügbar zu sein. Vorab wünscht sich der Konstrukteur "Maßzeichnungen" der gewünschten Geräte zur Weiterführung der Entwicklung. Vor der entgültigen Anfrage braucht er die Möglichkeit, "Änderungen" durchführen zu können, ohne das vorherige löschen zu müssen, er benötigt ja eine vollständige "Dokumentation" des Entwicklungsprozesses.

Der Einkauf des Kunden entnimmt die Projekte dem Warenkorb, bestimmt die Konditionen und startet die Anfrage. Aber in welcher "Sprache" ? Versteht der japanische Anbieter die deutsche Anfrage ? Wenn nicht die "Merkmale" des Produktes in einem "Lexikon" festgehalten sind, ist eine eindeutige Verständigung nur schwer oder gar nicht möglich.

Nun ist der Anbieter am Zug. Er kennt den Wunsch des Kunden und muß schnell ein Angebot erstellen. Dazu muß er den Gesamtpreis des Produktes aus mehreren "Preislisten" zusammenstellen. Wenn der Kunde einen Sonderwunsch hat, ist eine neue "Stückliste" zu generieren. Die angefragte "Stückzahl" und der "Kundenstatus" erfordern die Gewährung spezieller "Rabatte". Wegen der Konkurenz verhandelt der Kunde hart. Um ihn zu erhalten, ist ein Rückgriff auf die "Kalkulation" notwendig.

Natürlich muß der Anbieter auch einen Liefertermin nennen. Hierfür braucht er die Kenntnis der "Fertigungszeiten", der "Auslastung", der "Bestände" und der "Transportzeiten". Schließlich und endlich soll das Angebot das unverwechselbare "CI(corporate identity)" des Anbieters vermitteln.

"Dies Alles" sind flexibel zu handhabende Daten, die in kürzester Zeit verfügbar sein müssen. Ohne einen Datenbankserver und eine flexible Computersprache wie XML ist das nicht zu schaffen.

 

und Merkmale

Die globale Vernetzung im Internet erfordert für die eindeutige und zweifelsfreie on-line Übermittlung technischer und kommerzieller Fakten die Definition von Merkmalen.

In Physik und Technik haben sich Bezeichnungen und Einheiten herausgebildet, die auf der ganzen Welt verstanden werden. Unabhängig von seiner Muttersprache weiß z.B. jeder Techniker, daß P die Leistung bedeutet und in kW gemessen wird.

Für die Erklärung eines komplexen technischen Gerätes werden jedoch noch viele solcher Merkmale benötigt, die allgemeinverbindlich in einem Merkmalslexikon mit bestimmten Suchstrukturen niedergelegt werden müssen. Jedes Merkmal ist zudem in der Sprache des Suchenden anzulegen. Ist dies für eine bestimmte Produktgruppe erfolgt und in der Datenbank abgelegt, läßt sich eine Korrespondenz leicht im Klartext übermitteln. Entsprechend dem vorher genannten Beispiel versendet der deutsche Kunde seine Anfrage in deutsch und wählt als Adressprache japanisch. Aufgrund der Merkmalsdefinition erhält nun der japanische Anbieter die Anfrage in japanischem Klartext. Genauso funktioniert es umgekehrt von Japan nach Deutschland.

Die spezifischen Parameter des -Systems werden als vielsprachige Merkmale in der XML-Datenbank gespeichert.