Das Produkt zwischen Kunde und Anbieter

Das Produkt ist das Objekt einer Beziehung zwischen Kunde und Anbieter.

Der Kunde sucht für seine Anwendung ein Produkt mit bestimmten Eigenschaften. Der Anbieter möchte, um einen Verkaufserfolg zu erzielen, den Forderungen des Kunden weitgehend entgegenkommen. Für beide, Kunde und Anbieter, ist es von entscheidender Wichtigkeit, daß das Produkt genau definiert wird. Daher ist der zentrale Teil des Systems die Festlegung der physikalischen Werte, die die Auswahl bestimmen. Dies ist zunächst eine Berechnung der technischen Parameter unter Berücksichtigung anerkannter Regeln der Technik, vorhandener Normen und gesetzlicher Bestimmungen für Sicherheit und Betrieb.

 

Wissensvermittlung zwischen Anbieter und Kunde

Der traditionelle Weg der Wissensvemittlung zwischen Anbieter und Kunde ist der gedruckte Katalog und die Beratung durch einen sachkundigen Spezialisten.

Das Berechnen der physikalischen Größen anhand mitgelieferter Formeln ist für den Kunden mühselig und langwierig, insbesondere, wenn er zur Optimierung mehrfach Rechengänge durchführen muß. Das Suchen nach dem geeigneten Produkt mit verschiedenen Ausrüstungen und Variationen in umfangreichen Katalogen ist zeitaufwändig. Um das Gefundene zu dokumentieren, wird weitere Zeit benötigt. Letzlich bleibt jedoch dem Kunden immer noch die Unsicherheit, daß ihm Fehler bei der Berechnung und Auswahl unterlaufen sind.

Der Aufwand für ausgebildete Spezialisten des Anbieters, die den Kunden beraten und ihm Entscheidungshilfe bieten, verteuert das Produkt und führt auch häufig zu Verzögerungen im Entwicklungsprozeß.

 

als Dialog

vermittelt einen Dialog zwischen Kunde und Anbieter.

Der Kunde sucht ein Produkt mit bestimmten Eigenschaften, der Anbieter hält eine Auswahl bereit. Der erste Schritt im Dialog ist die Applikation. Das Produkt kann in mehreren Funktionen angewandt werden, sie sind in Wort und Bild dargestellt.

Dann folgt der zweite Schritt: Die Charakteristik. Für die ausgewählte Funktion werden die physikalisch-technischen Parameter aufgeführt. In der Spalte "SOLL" trägt der Kunde die von ihm gewünschten Werte ein. Der Anbieter zeigt in der Spalte "IST" seine Möglichkeiten. Nach dem Befehl "berechnen" wird dem Kunden ein Gerätetyp vorgeschlagen, der seinen Wünschen am nächsten kommt.

Im dritten Schritt, der Konfiguration, zeigt der Anbieter seine Vorschläge für Produktvarianten und Ausrüstungen, die die Anwendung des gewählten Gerätes ergänzen und erweitern. Der Kunde bestimmt per Mausklick seine Anforderung.

Damit ist die technische Definition des Produkts abgeschlossen. Bevor der Anbieter ein Angebot abgeben kann, muß er jedoch noch die Wünsche des Kunden hinsichtlich Dokumentation, Lieferung und Zahlung kennenlernen.

Im vierten Schritt, den Konditionen, frägt daher der Anbieter nach der vorgesehenen Stückzahl und nennt eine Reihe von Möglichkeiten für die Lieferung, die Bezahlung und die Dokumentation des ausgewählten Produkts. Der Kunde wählt mit Mausklick das Gewünschte.

Nun erfolgt der fünfte und letzte Schritt: Die Anfrage. Alle zuvor festgelegten Daten werden automatisch in einer E-mail-Vorlage zusammengefaßt und dem Kunden zur Prüfung vorgelegt. Ist er damit einverstanden, sendet er die Anfrage an den Anbieter.

Mit dem letzten Schritt ist zunächst der Prozeß der on-line Darstellung und Auswahl eines Produktes abgeschlossen. Wie zuvor dargelegt, ist dies der zentrale Teil in der Beziehung zwischen Kunde und Anbieter.

Die Gesamtheit der Beziehung Kunde-Anbieter geht jedoch darüber hinaus und erfordert eine Reihe von peripheren Maßnahmen und Leistungen, die dann das sogenannte E-business ermöglichen.